Mehr Freiraum für einen schnellen Durchsatz
Eine Schiebetür für Tiefkühlräume ist eine seitlich öffnende, isolierte Tür, die dafür ausgelegt ist, den Zugang zum Kühlraum frei zu halten, wenn Mitarbeiter häufig ein- und ausgehen, Transportwagen bewegt werden, Regale verschoben werden oder Hubwagen verkehren. Ein angemessener Freiraum am Eingang zum Tiefkühlraum ermöglicht eine schnellere Warenabfertigung, verringert Stöße an den Türrahmen, begrenzt unnötige Öffnungszeiten und verbessert zudem den Durchsatz im Kühlraum in Lagern, Lebensmittelbetrieben, Supermarkt-Hinterräumen, Großküchen oder Vertriebszentren.
Jeder, der täglich einen Tiefkühlraum befüllt, bemerkt Probleme mit der Durchfahrtsbreite, noch bevor ein mechanischer Defekt auftritt. Das Personal wird in der Nähe des Eingangs langsamer. Beladene Wagen nähern sich aus ungünstigen Winkeln. Hubwagen bleiben an den Schwellen stehen. Kleine Verzögerungen wiederholen sich in jeder Schicht, bis die Türöffnung zu einem regelmäßigen Engpass wird.
Die Durchfahrtsbreite bestimmt den Bewegungsfluss
Beobachten Sie, wie sich ein beladenes Regal einer Schwingtür in einem engen Arbeitsgang nähert. Jemand muss das Türblatt zur Seite ziehen oder schieben, den Bewegungsbereich umgehen und dann die Ausrüstung hindurchführen. Mitarbeiter in der Nähe halten inne. Gelagerte Produkte oder Vorbereitungstische schränken den verfügbaren Platz ein. Selbst bei ausreichender lichter Breite unterbricht die Türbewegung den Weg.
Eine Schiebetür für Tiefkühlräume gleitet seitlich an einer Wand entlang und hält so den Zufahrtsbereich frei. Die Mitarbeiter folgen einem geraderen Weg, was dazu beiträgt, den Durchfluss im Kühlbereich während Wareneingang, Nachschub, Produktion oder Versand aufrechtzuerhalten.
Anzeichen für unzureichenden Freiraum sind unter anderem:
- Wagen, die vor dem Eingang anhalten
- Häufige Lenkkorrekturen
- Mitarbeiter, die in der Nähe von Öffnungen warten
- Türkanten, die Stößen ausgesetzt sind
- Dichtungen, die vorzeitig nachgestellt werden müssen
- Ladungen, die in der Nähe von Eingängen verbleiben
- Längere Öffnungszyklen
- Eingeschränkter Zugang zum Schnellkühlraum
Keines dieser Anzeichen setzt einen vollständigen Ausfall der Tür voraus. Eine Tür kann zwar weiterhin korrekt abdichten, aber dennoch jeden Transportvorgang unnötig erschweren.
Durchsatz ist praktische Geschwindigkeit
Der tatsächliche Kühlraumdurchsatz hängt nicht nur davon ab, wie schnell sich eine Tür öffnet. Er beschreibt, wie reibungslos eine Person oder eine Ladung sich einem Eingang nähert, diesen durchquert und wieder verlässt, ohne anzuhalten.
Bei Palettenhubwagen oder Rollregalen ist eine geradlinige Bewegung am wichtigsten. Schwere Lasten reagieren nur langsam auf Last-Minute-Lenkmanöver. Ein größerer Freiraum gibt dem Bedienpersonal mehr Zeit, die Richtung zu korrigieren, schützt die Rahmenkanten und verringert zudem den Druck auf Dichtungen oder Beschläge.
Zu den nützlichen Vorteilen einer Kühlraum-Schiebetür gehören:
- Mehr Platz beim Anfahren
- Schnellerer Durchgang von Transportwagen
- Einfachere Ausrichtung der Paletten
- Geringeres Kollisionsrisiko
- Bessere Nutzung der Gänge
- Kürzere Warteschlangen an der Tür
- Stabilere Durchfahrtshöhe am Gefrierschrank-Eingang
- Verbesserter Verkehrsfluss im Kühlraum
Kleine Details entscheiden über das Ergebnis
Der Zustand des Bodens kann eine gut dimensionierte Öffnung zunichte machen. Erhöhte Schwellen, beschädigte Fugen, Entwässerungsrinnen oder unebener Beton lassen die Räder unmittelbar vor dem Eingang ins Schlingern geraten. Das Personal macht dann die Türbreite dafür verantwortlich, obwohl der Bodenübergang den größten Widerstand verursacht.
Auch der Platz an den Seitenwänden muss überprüft werden. Ein Schiebeelement muss sich vollständig bewegen können, ohne gegen Geräte, Regale, Rohre oder Bedienelemente zu stoßen. Die Ausrichtung des Rahmens, die Dichtungspressung, der Schutz der Führungsschienen, Sichtfenster, Aufprallplatten sowie der Wartungszugang sollten den tatsächlichen Betriebsbedingungen entsprechen.
Messen Sie vor Produktionsbeginn die Wagenbreite, die Palettenabmessungen, den Wenderadius, die Verkehrsrichtung, die Öffnungshäufigkeit, die Bodenhöhe, den seitlichen Freiraum, die Paneelkonstruktion sowie den Zugang für Reinigungsarbeiten.
Auswahl nach täglicher Nutzung
In kleineren Tiefkühlräumen mit gelegentlichem Fußgängerverkehr bewähren sich oft Flügeltüren. Wiederholte Wagenbewegungen, beengte Gangbreiten oder hohes Verkehrsaufkommen verschaffen einer Tiefkühl-Schiebetür in der Regel einen klaren betrieblichen Vorteil.
Das Freezewize-Kühlsystem bewertet jede Öffnung als Teil eines Arbeitsablaufs. Dabei werden die Größe der Geräte, der Anfahrwinkel, der Zustand der Schwelle, die Anforderungen an die Dichtung, die Stoßbelastung, der Zugang zu den Beschlägen sowie das zu erwartende Verkehrsaufkommen gemeinsam bewertet.
Der richtige Zugangsfreiraum zum Tiefkühlraum sorgt für einen reibungslosen Produktfluss, ohne dass das Personal warten, um ein Türblatt herummanövrieren oder wiederholte Berührungen in Kauf nehmen muss. Hier lässt sich der schnelle Durchsatz im Kühlraum messen: weniger Unterbrechungen, geringerer Verschleiß, kürzere Öffnungszyklen sowie eine Erleichterung der täglichen Arbeit.